Klima
Paraguay hat subtropisches Klima. In Asunción reichen die mittleren Temperaturen
von 17 °C im Juli bis 27 °C im Januar. Im Gran Chaco können an heißen Tagen 45
°C überschritten werden, während die Temperaturminima um-2 °C liegen. Die
Jahresniederschläge erreichen im Bergland bis 2 000 Millimeter und sinken nach
Westen auf Werte um 500 Millimeter. Die Hauptregenzeit dauert von Dezember bis
März.
Etwa 3,5 Prozent (1997) der Landesfläche Paraguays stehen unter Naturschutz. Paraguay teilt im Wesentlichen die Tier- und Pflanzenwelt des umliegenden Südamerika. Im niederschlagsreichen Osten gedeiht dichter, immergrüner Regenwald, der eine Vielfalt tropischer Baum-, Gras- und Farnarten beherbergt. Im Gran Chaco ist die Vegetation vergleichsweise artenarm. Verbreitet ist hier der rote Quebrachobaum, der besonders reich an Tannin ist. Zwischen 1990 und 1996 wurden jährlich 0,55 Prozent des einheimischen Baumbestandes zerstört. Sollte sich die Entwaldung in dieser Geschwindigkeit fortsetzen, werden bis zum Jahr 2015 nur noch wenige der Wälder Paraguays überleben.
Zur Tierwelt Paraguays gehören Gürteltiere, Capybaras ), Tapire, Jaguare, Ameisenbären, Wildschweine, Damhirsche, Kaimane und verschiedene Schlangenarten. Zu den heimischen Vögeln zählen Tukane, Ibisse, Reiher, Dunkelenten, Rebhühner, Sittiche und Papageien sowie Nandus. Viele Vogelarten haben ein auffallend farbenfrohes Gefieder.